//NRW/EU.Investitionskapital

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Wachstums-/Erweiterungsinvestitionen
Förderart:
Darlehen; Mezzanine-/Nachrangkapital
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
NRW.BANK

In aller Kürze

Investitionskapital des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union für kleine und mittlere Unternehmen.

Träger der Förderung

Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.

Antragsberechtigte

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Investitionen durchführen, die zu zukünftigem Unternehmenswachstum führen können.

Wenn zwischen Investor und Nutzer eine steuerlich anerkannte Betriebsaufspaltung oder Mitunternehmerschaft vorliegt, ist eine Förderung auch an ein investierendes KMU möglich, das nicht unmittelbarer Nutzer einer betrieblichen Investition ist.

Ausgeschlossen von der Förderung sind

  • KMU, die sich in Schwierigkeiten befinden (siehe „Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten“ (2004/C 244/02) ABI. der EU C 244/2 vom 01.10.2004),
  • KMU aus dem Bereich Fischerei und Aquakultur (Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung) und
  • KMU, die sich mit der Primärproduktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie der Herstellung und der Vermarktung von Erzeugnissen zur Imitation oder Substitution von Milch oder Milcherzeugnissen befassen,
  • sich mit Tätigkeiten im Steinkohlenbergbau befassen oder
  • in der Vergangenheit einer Rückforderungsanordnung des Landes NRW/ der EU wegen unrechtmäßig erhaltener Beihilfen nicht Folge geleistet haben.

Verwendungszweck

Förderfähig sind Ausgaben für die Anschaffung bzw. Herstellung der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens (u.a. Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und immaterielle Wirtschaftsgüter, soweit sie aktiviert werden).

Immaterielle Wirtschaftsgüter sind Patente, Betriebslizenzen oder patentierte und nicht patentierte technische Kenntnisse sowie Software.

Umfang und Konditionen

Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung.

Die Förderung besteht aus einem Finanzierungspaket (max. 1,25 Mio €), und zwar aus einem Nachrangdarlehen (max. 1,0 Mio €) und einem klassischen Darlehen.

Nachrangdarlehen und klassisches Darlehen werden im Verhältnis max. 80%/mind. 20% gewährt.

Das Nachrangdarlehen wird obligatorisch mit einer 100%igen Haftungsfreistellung zu Gunsten der durchleitenden Hausbank ausgereicht. Auf eine Besicherung wird verzichtet.

Für das klassische Darlehen kann sich die Hausbank zu ihren Gunsten Sicherheiten bestellen lassen.

Die Laufzeit für beide Darlehen beträgt max. 12 Jahre bei 7 Tilgungsfreijahren (Nachrangdarlehen) und max. 7 Tilgungsfreijahren (klassischen Darlehen).

Die Verzinsung beim Nachrangdarlehen erfolgt in Abhängigkeit von der Bonitätsbewertung des antragstellenden Unternehmens. Beim klassischen Darlehen erfolgt die Verzinsung bonitäts- und besicherungsabhängig.

Außerplanmäßige Tilgungen sind frühestens nach Ablauf von fünf Jahren nach Vorlage des Verwendungsnachweises ganz oder teilweise möglich. Ggf. ist eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen.

Antragsverfahren

Der Antrag ist auf dem dafür vorgesehenen Vordruck nebst Anlagen bei der Hausbank des Antragstellers zu stellen und von dieser - gegebenenfalls über ein Zentralinstitut - der NRW.BANK zuzuleiten.

Anders als in vielen Förderprogrammen üblich darf in diesem Förderprogramm vor Antragstellung (Eingang des ausgefüllten unterschriebenen Formantrages bei der Hausbank) mit dem Vorhaben nicht begonnen worden sein. Ein aktenkundig gemachtes Finanzierungsgespräch reicht nicht aus, um mit der Maßnahme beginnen zu dürfen.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung eines Darlehens besteht nicht.

Zuletzt aktualisiert am: 06.06.2011

Hier finden Sie eine Übersicht der Konditionen für Endkreditnehmer

Konditionen-Übersicht

Aktuelle Konditionen (gültig ab 15.05.2012)

Aktuelle Konditionen zu wesentlichen Programmen des Landes NRW, der NRW.BANK, der KfW Bankengruppe sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Aktuelle Konditionenanpassungen erkennen Sie an dem "<" am Ende der geänderten Zeile.

Risikogerechtes Zinssystem - Kundeninformation

Erläuterungen zum risikogerechten Zinssystem (RGZS) - Stand 08/2010

Formulare und Merkblätter

NRW/EU.Investitionskapital - Richtlinie

Runderlass vom 27.01.2009

NRW/EU.Investitionskapital - Antrag

Förderantrag - Stand 02/2009

NRW/EU.Investitionskapital - Anlage - Risikobeurteilung der Hausbank

Risikobeurteilung der Hausbank - Stand 01/2008

NRW/EU.Investitionskapital - Anlage - Selbstauskunft in Steuersachen

Stand 01/2008

NRW/EU.Investitionskapital - Anlage - Investitionsgüterliste

Stand 02/2008

Anlagensatz - KMU-Eigenschaft

Stand 07/2008

De-minimis-Beihilfen - Erklärung

Erklärung über erhaltene und/oder beantragte „De-minimis“-Beihilfen - Stand 04/2012

Erklärung staatliche Zuwendungen

Erklärung über erhaltene/beantragte andere staatliche Zuwendungen für dieselben förderbaren Aufwendungen - Stand 12/2007

De-minimis-Beihilfen - Kundeninformation

Stand 08/2007

NRW/EU.Investitionskapital - AGB Endkreditnehmer Nachrangtranche

Allgemeine Bestimmungen - Fassung für Endkreditnehmer - Stand 01/2009

NRW/EU.Investitionskapital - AGB Endkreditnehmer Fremdkapitaltranche

Allgemeine Bestimmungen - Fassung für Endkreditnehmer - Stand 01/2009

NRW/EU.Investitionskapital - Verwendungsnachweis

Verwendungsnachweis Endkreditnehmer - Stand 01/2009

NRW/EU.Investitionskapital - Belegliste

Belegliste Endkreditnehmer - Stand 07/2008

Downloads

NRW/EU.Investitionskapital - Flyer

Mezzanine-Kapital für kleine und mittlere Unternehmen.

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Mittelstand

Mittelstand: Bäckerei Moss pflegt regionale Backkultur

Geschäftsführer der Bäckerei Moss Hans-Bernd Schwienhorst

60.000 Brötchen, 6.000 Brote und 5.000 Hefe-, Plunder- und Blätterteiggebäcke verlassen jeden Morgen das neue Gebäude der Handwerksbäckerei Moss. In der bisherigen 30 Jahre alten Produktionsstätte der Bäckerei waren diese Mengen nicht mehr zu bewältigen. Deshalb verlagerte das Unternehmen 2011 seine Herstellung in das Industriegebiet Aachen-Eilendorf und baute mit Mitteln aus dem NRW/EU.Investitionskapital eine neue 5.500 Quadratmeter große Produktionshalle.

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Gründung

Selbstständigkeit in der Fitness- und Gesundheitsbranche hat Zukunft

Gründung: Aufnahme aus einem Fitnessclub - ein Mitglied nutzt ein Sportgerät, während eine Trainerin zusieht

Ob Discount-Fitness, Premium-Club, Lady-Fitness, Power-Plate-Clubs oder Abnehmstudios – der Fitness- und Gesundheitssport ist die Sportart Nummer eins.

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